Sonntag, 27. Mai 2012

Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe. Sprüche 4,18

Das Leben ist eine Straße und der Mensch ist auf ihr unterwegs. Diese Straße verzweigt sich nach den ersten Lebensjahren und aus ihr werden viele Wege, die in alle Himmelsrichtungen führen. Der Mensch hat die Wahl, auf welchem Weg er durchs Leben gehen will.
Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,6
Hier ist die klare Aussage der Bibel, dass es keinen anderen Weg gibt, der zum Ziel führt, denn der HERR kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht. Psalm 1,6
Jesus Christus ist der einzige Weg, der zu Gott und in seine Herrlichkeit führt. Die Wege der Gottlosen führen alle in die ewige Verdammnis. Es gibt außer Jesus keine Möglichkeit, mit dem heiligen Gott in Verbindung zu kommen. Der Glaube an den Herrn Jesus macht uns zu Gerechten Gottes.  So beschreibt die Bibel nun das Besondere an dem Weg des Gerechten. Er ist wie das glänzende Morgenlicht, und die Liebe Gottes begleitet darauf den Menschen, der an Jesus Christus glaubt, bis an das Ende seines Erdenlebens und darüber hinaus in die Ewigkeit.
Den Kindern Israel gab Gott durch den Propheten eine wunderbare Verheißung: Ich will die Blinden auf einem Weg gehen lassen, den sie nicht kennen, auf Pfaden, die sie nicht kennen, will ich sie schreiten lassen. Die Finsternis vor ihnen will ich zum Licht machen und das Holprige zur Ebene. Jesaja 42,16
Dies gilt auch noch heute für alle Menschen, und jeder, der den Herrn Jesus annimmt und an ihn glaubt, wird das erleben. Den  Weg des Lichts, den wir in unserer Gottlosigkeit nicht kannten, hat der HERR uns gezeigt in Jesus Christus, seinem Sohn.

Lieber Leser, auf welchem Weg bist Du unterwegs? Jesus ist der Weg ins Licht. ER segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 26. Mai 2012

Der Weisheit Anfang ist: Erwirb Weisheit! Und mit allem, was du erworben hast, erwirb dir Verstand! Sprüche 4,7

Über den  Verstand des Menschen macht das Wort Gottes klare Aussagen. So lesen wir über die ungläubigen Menschen, die in ihrer Gottlosigkeit leben: Sie sind verfinstert am Verstand, entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verstockung ihres Herzens. Epheser 4,18
Aber auch die Kinder Gottes werden daran erinnert, dass ihr menschlicher Verstand nicht weit reicht: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Sprüche 3,5
Natürlich haben die Menschen vieles mit ihrem Verstand erreicht. So ist die heutige Lebenswelt mit der Welt vor 100 Jahren nicht zu vergleichen. Die Schaffung digitalisierter Technik ist  dass Ergebnis hoher Verstandesleistung. Dass diese Technik die menschliche Arbeitsleistung überflüssig macht und die Lebensqualität vieler Menschen verringert, hat man außer Acht gelassen. Gott urteilt über die menschliche Verstandesleistung, die den Menschen von Gott entfernt, wie folgt: Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen. 1. Korinther 1,19
Es geht in diesem Leben darum, Frieden mit Gott zu bekommen. Deshalb ermahnt Gott  die Menschen, der sich von Gott abwendet und auf den eigenen Verstand baut: Seid nicht wie ein Ross, wie ein Maultier, ohne Verstand; mit Zaum und Zügel ist seine Kraft zu bändigen, sonst nahen sie dir nicht. Psalm 32,9
Ehe wir Kinder Gottes wurden, lebten wir ohne Jesus in der Welt und waren angewiesen auf unsere fünf Sinne und zehrten von unseren Lebenserfahrungen. Da war ich dumm und verstand nicht, wie ein Tier war ich bei dir. Psalm 73,22

Lieber Leser, nur wer Jesus Christus als Herrn und Heiland seines Lebens anerkennt und an IHN glaubt, hat den Verstand, der in die Ewigkeit reicht. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 25. Mai 2012

Der Fluch des HERRN fällt auf das Haus des Gottlosen, doch die Wohnung der Gerechten segnet er. Sprüche 3,33

Bei Gott gibt es keine Grautöne. Es gibt nur Licht und Finsternis, schwarz und weiß, gut und böse, gottlos und gerecht.
Wann aber ist der Mensch gerecht? Die Antwort finden wir im Brief an die Römer: Weil wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,5
Der Glaube an den Herrn Jesus und sein Opfer auf Golgatha macht uns zu Menschen, die von Gott anerkannt werden als seine Kinder. Allein darauf kommt es im Leben an. Wenn wir Jesus Christus als Heiland angenommen haben, leben wir fortan in seinem Licht. Wir lesen: Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts. Epheser 5,8
Wenn sich der Mensch aber dafür entscheidet, in der Finsternis zu bleiben, ist er von den Segnungen Gottes abgeschnitten. Der natürliche Mensch muss sich auf die vergänglichen Freuden der Welt beschränken und sein Leben besteht aus dem ständigen Bemühen, ein Stück vom Glück abzubekommen. Das Glück der Erde gleicht einer Obstschale, auf der wunderschönes Obst aus Pappmache´ liegt. Der gottlose Mensch ist auf dem Weg in die ewige Verdammnis. Er gleicht einem, der zum Tode geschleppt wird und der zur Schlachtung hinwankt. Sprüche 24,11
Das ist die Gangart der verlorenen Menschen. Sie lehnen das Gnadenangebot Gottes ab, und verachten das Opfer des Herrn Jesus, das er für alle Menschen gebracht hat. Damit ziehen die ungläubigen Menschen den Fluch der Sünde auf sich. Sie sind auf dem Weg in die Finsternis und merken es gar nicht.
Nur die Kinder Gottes haben die Vergebung ihrer Sünden und leben unter dem Segen des HERRN.

Lieber Leser, auch Dich will der HERR segnen.

Lothar Gies

Donnerstag, 24. Mai 2012

Wenn du dich hinlegst, wirst du nicht aufschrecken, und liegst du, erquickt dich dein Schlaf. Sprüche 3,24

Immer wieder schildern mir Menschen in der Seelsorge, wie sehr die Gedanken der Sorge oder Angst besonders dann in den Vordergrund treten, wenn sie sich zum Schlafen niedergelegt haben. „Dann kommen die Gedanken und lassen sich nicht mehr abschalten.“ Wie vielen Menschen geht es so!
Es sind die Gedanken, die uns beschäftigen. Es sind Gedanken der Sorge, der Angst, der Traurigkeit, der Verzweiflung, der Hoffnung, der bangen Erwartung usw. Wir können die Gedanken nicht einfach abstellen. Sie sind so unwillkürlich wie unsere Atmung. Tagsüber können wir sie durch Betriebsamkeit beiseite schieben. Dann aber kommt die Zeit der Ruhe und des „Abschaltens“. Da werden sie wieder wach und beschäftigen uns stundenlang.
Die Gedanken werden in der Bibel als die „feurigen Pfeile des Bösen“ beschrieben. Gerade die Kinder Gottes stehen unter ständigem Beschuss und die „feurigen Pfeile“ rauben ihnen oft die Zuversicht und das Vertrauen auf die Verheißungen des HERRN. Das Wort Gottes weist uns gerade auf diesen Umstand hin. Wir lesen: Ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Epheser 6,16
Wie kann dies geschehen? Indem wir uns auf das Wort Gottes berufen. Simon, der Fischer, sagte zu Jesus, als dieser ihn aufforderte, das Netz noch einmal auszuwerfen: Meister, wir haben uns die ganze Nacht hindurch bemüht und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich die Netze hinablassen. Lukas 5,5
So ergreifen wir den Schild des Glaubens! Statt uns zu sorgen, berufen wir uns auf das Wort des HERRN: Seid um nichts besorgt, Philipper 4,6
„Herr, auf dein Wort hin will ich mir keine Sorgen machen.“ Dann werden wir nachts schlafen wie David, der sich auf den Herrn verlies und sagt: Ich legte mich nieder und schlief. Psalm 3,6

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, gilt auch Dir die Aufforderung: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Sprüche 3,5
Gott segne Dich!


Lothar Gies

Mittwoch, 23. Mai 2012

Glücklich der Mensch, der Weisheit gefunden hat, der Mensch, der Verständnis erlangt! Denn ihr Erwerb ist besser als Silber und wertvoller als Gold ihr Gewinn. Sprüche 3,13

Der Apostel Paulus war ein Mensch, der Jesus bedingungslos nachfolgte. Sein ganzes Leben war gegründet auf dem Glauben an Jesus Christus. So erlebte er dann auch die Gegenwart Gottes jeden Tag. Der Geist Gottes eröffnete ihm täglich neue Tiefen der Weisheit Gottes. So ist er überwältigt vor Staunen über die Größe des HERRN und ruft aus: Oh, Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und

unaufspürbar seine Wege! Römer 11,33

Von dieser Weisheit hatte er vor seiner Bekehrung zu dem Herrn Jesus keine Ahnung. Der Mensch ohne Jesus ist geistig umnachtet. Es ist tatsächlich völlig verrückt, ohne Jesus durch dieses Leben zu gehen und das Risiko in Kauf zu nehmen, in der ewigen Verdammnis zu landen. So laufen die meisten Menschen auf der Straße ins Verderben.

Wenn der Mensch aber das Angebot der Errettung annimmt und Jesus Christus als seinen Heiland anerkennt, dann wird er geadelt zu einem Kind Gottes. So lesen wir im Johannesevangelium: ER kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an. So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; Johannes 1,11.12

Als Kind Gottes ist der Mensch nun in der Lage, die Weisheit und Erkenntnis Gottes zu finden. Auf diese Weisheit gründet er nun seine Gedanken und erlebt, wie unendlich kostbar das Leben unter der Regie Gottes ist. Wertvoller als alle Schätze der Welt ist ein Leben mit dem Herrn Jesus. Ein Kind Gottes ist reicher als der reichste Mensch auf Erden, denn die Herrlichkeit Gottes ist den Kindern Gottes verheißen. Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi. Römer 8,16.17

Lieber Leser, der Weg mit Jesus ist der Weg des Lichts. Auf ihm gehört uns der Reichtum Gottes schon hier auf der Erde. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 22. Mai 2012

Dann verstehst du Gerechtigkeit, Recht und Geradheit und jede gute Bahn. Sprüche 2,9

Als Kinder Gottes können wir die Worte Gottes verstehen, weil der Geist Gottes in uns wohnt und uns das Wort aufschließt. Die Gedanken Gottes sind mit unseren Gedanken natürlich nicht kompatibel. Wir lesen: Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jesaja 55,9

Dennoch führt uns der Geist Gottes in die Tiefe der Gedanken des HERRN. Wir erkennen seinen Willen und indem wir seinem Willen gehorsam sind, offenbart sich die Herrlichkeit Gottes in unserem Leben. Wir erleben Jesus, als den lebendigen und allmächtigen Gott, der in unserem Leben Veränderungen schaffen kann.

Wenn wir das Treiben der Menschen betrachten, sehen wir, dass Recht und Gerechtigkeit leere Begriffen sind, die in der Wirklichkeit nicht stattfinden. Mit welch einer Selbstverständlichkeit setzen sich Menschen über bestehende Gesetze hinweg, wenn sie keine Strafe fürchten müssen.

Der Mensch ist von seiner Natur her egoistisch. Jeder ist letztlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht, auch wenn es auf Kosten des Anderen geht.

Von Jesus lernen wir, dem Schwachen zu helfen und dem Ausgegrenzten die Hand zu reichen. Jesus nahm die Prostituierte vor der Entrüstung der Umherstehenden in Schutz indem er sagte: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Johannes 8,7

Aus dem Wort Gottes lernen wir, was Gott unter Gerechtigkeit versteht und wenn wir sein Wort beachten, werden wir erleben, dass alle unsere Wege zu einem guten Ziel führen. Der Psalmist sagt: ER erquickt meine Seele. ER leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Psalm 23,3

Nur Kinder Gottes verstehen Gerechtigkeit und Recht und erkennen jeden guten Weg.



Lieber Leser, auch mit Dir will Gott gute Wege gehen. Er segne Dich!



Lothar Gies.

Montag, 21. Mai 2012

Denn der HERR gibt Weisheit. Aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Verständnis. Sprüche 2,6

Dem ungläubigen Menschen, der in seiner Gottlosigkeit lebt, stehen Weisheit und Verstand nur scheinbar zur Verfügung. Für die irdischen Belange scheint er gerüstet zu sein, für die ewigen jedoch lebt er in völliger Dunkelheit.
Die Bibel sagt uns, wie der Mensch weise wird: Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten nur die Narren. Sprüche 1,7

Es ist also die Gottesfurcht die Grundlage aller Weisheit. Gottesfurcht aber beweisen wir dadurch, dass wir das Gnadenangebot Gottes annehmen. Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, Titus 2,11

Die Gnade Gottes hat sich in dem Herrn Jesus Christus gezeigt, der für unsere Sünden am Kreuz auf Golgatha sein Leben gab. Durch seine Auferstehung sind wir nun vor Gott gerecht geworden. Durch den Glauben an den Herrn Jesus sind wir Kinder Gottes geworden. Das ist ein wunderbares Gnadengeschenk für jeden Menschen. Wie unbeschreiblich dumm ist ein Mensch, wenn er dieses Geschenk missachtet.

Gottes Wort nun gibt uns einen Einblick in die Gedanken Gottes. Dort erkennen wir: ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde. Er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist sein Verstand. Jesaja 40,28

Der Geist Gottes, der in den Kindern Gottes wohnt, führt uns in die Geheimnisse Gottes ein. Dem ungläubigen Menschen sind die Gedanken Gottes verschlossen. Uns Kindern Gottes aber stehen sie offen, denn Gott hat sie uns offenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefe Gottes. 1. Korinther 2,10



Lieber Leser, auch Dir will sich Gott offenbaren. Er segne Dich!



Lothar Gies